ist, neben Gesichtsdiagnose und Zungendiagnose, das dritte wichtige TCM-Diagnoseverfahren.

Die TCM- Pulsdiagnose ist eine hohe Diagnosekunst die sich erst über lange Jahre Praxiserfahrung zunehmend erschließt (in China zur Pulsdiagnose: "1 Pulsqualität lernt man pro Jahr Praxiserfahrung").

TCM- Pulsdiagnose
                   TCM- Pulsdiagnose
  • Circa 40 unterschiedliche Pulsqualitäten werden in der TCM an 12 verschiedenen Stellen der beiden Handgelenke (die 2x 3 Stellen in 2-Tiefen repräsentieren alle inneren Organe/ Meridiane) ertastet.
  • Stärke, Breite und Höhe, Frequenz, Rythmus, Länge und Qualität werden in der Pulsdiagnose beurteilt und zur jeweiligen Pulstaststelle in Bezug gesetzt.
  • Speziell in den Kombinationen von Pulsmerkmal und Taststelle bildet die Pulsdiagnose auch komplexe energetische Krankheitsmuster sehr differenziert ab.
  • An einem Beispiel: Sodbrennen (Reflux) wird in der TCM verstanden als Übergriff von Holz-->Erde* würde eine gespannte Pulsqualität (Xian Mai) an der mittleren Pulstaststelle der rechten Hand bei nur leichtem Druck, welche dem Magen entspricht, fühlbar werden. Der TCM- Therapeut klärt anhand der Stärke der Holzpulse bzw. des Magenpulses ob Leber/Galle zu stark sind und deshalb Erde überwältigt oder ob Magen zu schwach ist und deshalb den Übergriff "einlädt" stattzufinden. Entsprechend unterschiedlich würde die TCM- Therapie dann entweder Leber/Galle regulieren oder den Magen kräftigen und den Übergriff unterbinden: auch beides gleichzeitig kann der Fall sein.

* TCM- Zuordnung:

Holz = Leber & Galle und die Emotionen;

Erde = MilzPankreas & Magen und das Zentrum, das "in sich Ruhen";

 

 

Neben der Pulsdiagnose können Sie hier weitere Informationen zur TCM-Diagnose finden: